Ein Team von Wissenschaftler*innen hat sich in einer Übersichtsstudie angeschaut, ob das Beugen des unteren Rückens beim Heben wirklich mit mehr Rückenschmerzen zusammenhängt. Das Ergebnis: Es gibt keine klaren Beweise dafür, dass das Bücken an sich schädlich ist. Anders gesagt – viele Menschen beugen ihren Rücken beim Heben ganz natürlich, ohne jemals Probleme zu bekommen.
(zu) frühe Spezialisierung im Sport (noch bearbeiten)
Jugendliche und Sportspezialisierung: Geschlechtsspezifische Unterschiede
Die Teilnahme an organisierten Sportarten bringt für Jugendliche zahlreiche mentale und physische Gesundheitsvorteile, wie z. B. ein höheres Selbstwertgefühl und bessere kardiovaskuläre Fitness. Sport fördert zudem Fähigkeiten wie Resilienz und Teamarbeit. Trotzdem hören viele jugendliche Sportler mit dem Sport auf.
Ein Grund dafür könnte die zunehmende Spezialisierung auf nur eine Sportart in jungem Alter sein. Diese ist mit einem erhöhten Risiko für überlastungsbedingten Verletzungen verbunden, vor allem bei Mädchen, bei denen ein hoher Zusammenhang zwischen hoher Spezialisierung und langfristigen Überlastungsproblemen (mehr als 30 Tage Sportpause) besteht.
Darüber hinaus spielen Trainingsumfänge eine grosse Rolle: Kinder, die mehr Stunden pro Woche trainieren als ihrem Alter entsprechen oder mehr als 8 Monate im Jahr nur ihre Hauptsportart betreiben, sind stärker gefährdet. Auch ein ungünstiges Verhältnis von organisiertem Sport zu freiem Spiel (>2:1) erhöht das Verletzungsrisiko – besonders bei Mädchen. Weniger freies Spiel kann zudem zu Defiziten in der neuromuskulären Entwicklung führen, was wiederum zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führen kann.
Zwar gibt es keine Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen bei der durchschnittlichen Trainingsdauer in organisierten Sportarten, im Vergleich Spezialisierung gegenüber freiem Spiel aber sehr wohl. So trainieren Mädchen oft mehr als acht Monate im Jahr in ihrer Hauptsportart, während Jungen häufiger auch Zeit mit freiem, unstrukturiertem Spiel verbringen. Bei Mädchen treten zudem häufiger überlastungsbedingte Verletzungen auf, bei Jungen sind es eher akute Verletzungen.
Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass sowohl eine hohe Spezialisierung als auch zu wenig freies Spiel das Überlastungsrisiko allgemein erhöhen, ganz unabhängig vom biologischen Geschecht.
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